Tiergarten



Berlin hat seine eigene Lunge: den Tiergarten. Der Tiergarten ist Berlins größte Park und befindet sich im gleichnamigen Stadtteil. Es ist 210 Hektar groß und wird von Berlinern geliebt, die in den Park gehen, um spazieren zu gehen und Zeit mit ihren Freunden und Familie zu verbringen. Viele berühmte Wahrzeichen von Berlin befinden sich in der Nähe von dem Park, wie der Reichstag, der Potsdamer Platz, oder das Brandenburger Tor. Der Tiergarten ist ein Muss in Berlin. Es gibt viele Dinge zu tun. Es gibt Picknickplätze, einen großen Spielplatz, den Berliner Zoo, manchmal eine Eisbahn im Winter, und viele Denkmäler.


           Der Tiergarten hat das sowjetische Kriegerdenkmal und das Friedensprojekt „Global Stone“. Man kann auch das Haus der Kulturen der Welt oder die Siegessäule besuchen, wo man einen Panoramablick auf die Stadt Berlin sehen kann. Es ist toll! Eine interessante Sache im Park kann während des Sommers gesehen werden. Oder... gehört! Das Glockenspiel im Tiergarten wurde 1987 eröffnet und spielt im Sommer 68 Glocken. Es ist 42 Meter hoch und ist damit das viertgrößte Glockenspiel in der Welt!

Der Park ist nicht nur ideal für Aktivitäten oder Entspannung, er hat auch eine unglaubliche und tolle Geschichte. Der Park wurde 1527 als Jagdsitz für den Kurfürsten von Brandenburg gegründet. Er diente als Jagdrevier bis Friedrich II 1740 die ersten öffentlichen Gärten des Parks eröffnete. Er beschrieb, dass der Park ein Lustgarten für die Menschen von Berlin sein sollte. Während dieser Zeit wurde den Barockstil im Park genutzt. Salons wurden geschaffen, es gab Skulpturen, Labyrinthe, geometrische Grundrisse, Blumenbeete usw. Am Ende des 18. Jahrhundert wurde der Barockstil durch einen schöneren Garten ersetzt. Bis 1881 gehörte der Tiergarten der Monarchie, dann wurde er von Kaiser Wilhelm I. für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, der seine Rechte am Wald abschaffte.
Als die  Nazi-Partei 1933 die Kontrolle über Deutschland übernommen hat, wollte Hitler den Tiergarten als zentralen Ort in seine neue Vision von Berlin integrieren. Der zweite Weltkrieg verursachte jedoch Schäden am Tiergarten. Nicht nur wurden Statuen zerstört, sondern der Tiergarten änderte sich drastisch. Viele Plätze im Park wurden im Auftrag der Briten in Ackerland konvertierte. Nach dem Krieg wurde der Park restauriert. Trotzdem war es schwierig, weil viele konkurrierende Projekte vorgebracht wurde und auch wegen der Spannungen zwischen Ost und Westberlin. Als die Berliner Mauer fiel, änderten sich die Außenbezirke von dem Park drastisch. Zum Beispiel wurde das neue Bundeskanzleramt und Bürogebäude gebaut. Es gibt jetzt auch einen Tunnel, der Nord und Südberlin verbindet, der unterhalb des Tiergartens verläuft. Der Transport ist kein Problem mit der Größe des Tiergartens. Der Transport zum Park ist auch gut, weil ein paar U-Bahn-Stationen in der Nähe von dem Park sind.  
Der Tiergarten steht im Mittelpunkt in der Berliner Identität. Er hat eine faszinierende Geschichte und wird immer von Berlinern und Touristen besucht.


https://www.visitberlin.de/en/tiergarten
https://www.visitberlin.de/en/siegessaule
http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/mitte/grosser_tiergarten/index.shtml

https://www.berlin.de/en/attractions-and-sights/3560778-3104052-tiergarten.en.html

Kommentare

  1. Ich wusste nicht, dass der Tiergarten so eine lange Geschichte hatte, besonders mit militärischen Aktivitäten! Danke für die informative Geschichte!

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  2. Ich wusste gar nicht über diesen Ort. Ich muss den Tiergarten eines Tages besuchen! Danke!

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